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Allgemeines
Die Kirche St.Georg auf dem Berge
Die
Kirche St.Georg auf dem Berge ist die älteste im Lauenburger Land. Sie
wurde ca. 1044 in der zweiten Missionsphase gegründet (vorher befand
sich dort eine Holzkirche, die während der ersten Missionsphase erbaut
wurde); 1060 wurde die Feldsteinkirche Bischofskirche; 1066 durch den
Aufstand der Wenden fand sie ein gewaltsames Ende: Der leitende Kleriker
Ansverus erlitt dabei den Märtyrertod, auf
den noch heute das Ansveruskreuz bei Einhaus hinweist.
Die nicht ganz zerstörte Kirche wurde ca. 1145 (sog. dritte
Missionsphase) wieder aufgebaut. Das ursprüngliche Feldsteinfundament
blieb teilweise erhalten; die ursprüngliche Kirche wurde (ungewöhnlicherweise)
nach Osten hin als romanische Backsteinbau ausgebaut.
Mit der Errichtung des
Domes
verlor die Kirche nach 1170 an Bedeutung; bis 1230 wurden zwölf
Kirchengemeinden ausgepfarrt.
1561 durch Brand schwer beschädigt, wiederaufgebaut. 1569 Installation
einer Glocke, die bis heute noch bei Taufen läutet.
Taufstein ist die sog. „Smilower Döp“ - eine Granittaufe, die als größte
im Norddeutschen Raum gilt; Entstehung wahrscheinlich im 12. Jh.
Orgel: Becker-Orgel aus dem Jahre 1973 mit 25
Registern.
Sonntäglich um 10.00 Uhr rufen die Glocken zum Gottesdienst.
Tja, wenn die alten Felssteine des Fundamentes nur einmal erzählen
könnten - von all der Freude und dem Leid, die durch diese Mauern über
die Jahre und Jahrhunderte hindurchgegangen sind ...
Wenn Sie jetzt links in die Tür eintreten,
dann können Sie sich unsere Kirche auch einmal von Innen ansehen. Also,
los geht's!
Mehr Infos zur Geschichte des Stadtteils sowie der Kirche finden Sie
unter www.georgsberg.de.

